Psychotherapie mit Hypnose: Wissenschaftliche Anerkennung

Geschrieben von: am 25. Oktober 2012

Hypnose oder besser Hypnotherapie ist ein bewährtes Verfahren und wird seit Jahrtausenden in der Therapie eingesetzt.
Warum?
Weil es sich bewährt hat und sehr gute Wirkung erzielt.

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Wissenschaftlich erwiesen durch mehr als 200 Studien

Bei uns hier in der westlichen Welt sind Forschungsergebnisse sehr wichtig. Studienergebnisse steigern die Glaubwürdigkeit.

Auf dem Gebiet der Hypnose und Hypnotherapie wird und wurde sehr viel geforscht. Vor allem der Psychologe und Psychotherapeut Prof. Dr. rer. soc. Dirk Revenstorf  hat einen großen wissenschaftlichen Beitrag dazu geleistet. Durch ihn wurde die Hypnotherapie in Deutschland wieder bekannter und erwachte so aus dem Dornröschenschlaf.
Hypnotherapie nimmt inzwischen in der modernen Psychotherapie einen wichtigen Platz ein.

Die Hypnotherapie ist mittlerweile sehr gut erforscht und die Wirksamkeit  ist bestätigt.
Ein wichtiges Merkmal ist, wie lange die Wirkung nach einer Psychotherapie anhält.
Hier zeigt die Hypnotherapie große Vorteile im Vergleich zu anderen Methoden.
Eigentlich ganz klar, da mit der Trancearbeit  viel tiefere Schichten des Bewusstseins angesprochen werden und so auch länger anhaltende Veränderungen möglich sind.
Wen es genau interessiert, hier eine Übersicht vieler empirischen Studien im Bereich Hypnotherapie

 

Wo wirkt Hypnotherapie in der Psychotherapie sehr gut?
Die Sicht der Wissenschaft

Es zeigte sich, dass die Hypnotherapie in verschiedenen Bereichen wirkt.
Erstens bei psychischen Themen, zweitens bei psychisch-körperlichen Themen und drittens auch bei rein körperlichen Themen.
Das zeigt auch den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche. Die gegenseitige Beeinflussung ist nicht zu unterschätzen.

Der Körper wirkt auf die Psyche, und umgekehrt wirkt auch die Psyche auf den Körper.

Hypnotherapie bei Ängsten wie

  • Phobien
  • Panikstörungen, Panikattacken, Angstattacken
  • Generalisierte Angststörung, frei flottierende Angst, Angst vor der Angst

Hypnotherapie bei Anpassungsstörungen

  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, PTSD)
  • Bei traumatischen Erlebnissen wie z.B. Geburtstrauma, Zwillingstrauma, bei Unfällen und Gewalt
  • Ess-Störungen wie Bulimie, Binge Eating oder Binge-Eating-Störung, Fressanfällen, Heißhungerattacken, Essanfällen

Hypnotherapie bei Suchtverhalten, besonders beim Rauchen

Hypnotherapie bei psychosomatischen Problemen wie

  • Migräne
  • Schlafstörungen
  • Allergien
  • Neurodermitis u.a.

Hypnose bei körperlichen Störungen und Leiden

  • Übergewicht
  • Reizdarm
  • Herpes
  • Warzen

Hypnose bei akutem Schmerz zur Schmerzlinderung

  • Geburt
  • bei Operationen
  • Zahnmedizin

Hypnose bei chronischem Schmerz

  • Tumorerkrankungen
  • Arthritis
  • Rückenschmerzen

Schmerzen sind ein Hinweis des Körpers, dass etwas nicht stimmt. Dem sollte nachgegangen werden.
Bei Schmerzen, die medizinisch nicht mehr behandelbar sind, kann ein Selbsthypnose-Training helfen.
Sehr gut finde ich die Selbsthypnose-CD „Locker lassen lernen. Schmerzfrei durch Hypnose-Training“ vom Hypnos-Verlag
Klienten von mir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Hypnose ist mittlerweile offiziell anerkannt

Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie hat am 27.3.2006 die Hypnotherapie anerkannt als wissenschaftliche Psychotherapiemethode im Sinne des § 11 Psychotherapeutengesetzes.

 

Weitere Informationen:
Quellen:
MEG- Regionalstelle Tübingen Leitung: Prof. Dr. Dirk Revenstorf und Dr. Elsbeth Freudenfeld Milton H. Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose e.V. Revenstorf et al. (2003). Expertise zur wissenschaftlichen Evidenz der Hypnotherapie. Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung der Hypnotherapie